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Bernhard Krempl wird 5. beim legendären "One-Eleven" in St. Gallen! Drucken E-Mail
Sonntag, 08 August 2004

Foto: Rollerblade
Exklusiver Bericht von Bernhard Krempl:
Am Sonntag den 8.8.04 fand zum 7 mal in St.Gallen das härteste Rennen Europas statt. Die Strecke ist 111km lang, wobei noch 1700hm bezwungen werden müssen. Diese Strecke hat landschaftlich und technisch alles zu bieten was das Inlineherz begehrt. Schnelle Downhills, Kurven jeglichen Radius, Uphills, Blick über den Bodensee...
Diese Fakten haben zweifelsohne einen Reiz aber auf der anderen Seite verdienen sie auch sehr großen Respekt. Diesen hatte ich bereits am Samstag Abend da ich mich zum ersten mal auf diese Höllentour begab. Bereits früh ging es ins Bett da der Start um 7 Uhr morgens erfolgte. Das mit dem frühen schlafen dass war wohl nichts, da die Rauschkulisse mit 400 Skatern in einer Halle dementsprechend hoch ist. Könnte ihr euch vorstellen wie laut es ist, wenn min. 50 schnarchen?! Was solls die Nacht war e kurz, bereits um 5 hieß es aufstehen. Das Wetter war toll und so konnte das Rennen pünktlich um 7.00 Uhr gestartet werden. Die erste Hälfte der Strecke geht tendenziel nach unten. Bereits am Anfang machte das VW XX-Team gleich richtig Tempo. Besonders bei schnellen Downhills wurde das Tempo angezogen um das Feld zu splitten. Immer wieder mussten manche das Spitzenfeld ziehen lassen. Ich musste sehr konzentriert fahren da es sehr viele Abfahrten mit anschließenden Kurven gab, die ich ja noch nicht kannte. Es folgten immer wieder kleinere Ausreißversuche durch einzelne Teamfahrer. Diese wurden aber immer wieder gleich vereitelt. Bei ca. 60 gelang es Dubail Rafael (Doby Model) sich vom Feld abzusetzen. Dieser wurde aber nach ca. 20 km Solofahrt wieder gestellt. Fünf km später versuchte es Deniaud Richard (World Inlinecenter). Dieser konnte sich wiederum absetzen. Das Feld war sich nicht einig, auch das Zahlenmäßig viele Fila Mentos Team wollte nicht nachführen. Der Seriensieger Tristan Loy, der im letzten Jahr mit 2,5 min. Vorsprung gewann wurde von allen Teams belauert. An einem kleinen Anstieg attackierte schließlich der Langstreckenspezialist. Das Feld zerriss in mehrere Stücke. Nur leider wollte keiner weiter führen so wurde das Rennen wieder langsam. Aber nach kurzer Zeit attackierte Loy wieder und das schon kleinere Feld wurde wieder gesprengt. Die Helfer von Tristan Loy stiegen aus dem Rennen aus. Es folgte jetzt eine Attacke nach der anderen. Fast schon Sekunden weise vielen die Läufer aus der Spitzengruppe raus. Letztendlich konnte sich eine fünfer Gruppe mit Loy, Christen, Iten (Fila Mentos), N’Cho Felicien (Athleticum Rollerblade) und Krempl absetzen. Noch 10 km bis ins Ziel. Nur diese habens in sich, es geht nur bergauf. Krempl konnte sich in der Spitzengruppe halten. Felicien musste 3 km vor Ziel federn lassen. So waren es nur noch 4. Der Französische Ausreißer konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel retten. Krempl Bernhard erreichte einen tollen 5 Rang.

Männer:
1. Deniaud Richard(World Inlinecenter)
2. Iten Nicolas(Fila Mentos)
3. Christen Marc(Fila Mentos)
4. Loy Tristan (VW XX)
5. Bernhard Krempl (Rollerblade Germany)
6. N’Cho Felicien (Athleticum Rollerblade



Foto: Rollerblade

Bericht: Bernhard Krempl

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